Erzeugung von Elementarwesen
durch günstige astrologische Bedingungen
Bevor man an dieses Vorhaben
geht, sollte man sich noch einmal mit der Natur von
Elementarwesen vertraut machen. Der Magier sollte wissen, wie er
diese Wesen - falls etwas schief gehen sollte - bannen kann. Im
Kapitel "Magische Hilfsmittel" Übung
"Bannkreis") kann man
sich des technischen Ablaufs erinnern.
In dieser Übung geht es darum,
mit der Erzeugung von Elementarwesen unser
Kraftpotenzial wesentlich zu erweitern. Zunächst sorgen
wir dafür, dass die astrologischen Bedingungen geeignet sind, d.
h. wir terminieren den Beginn der Arbeit in eine Zeit, in
welcher für uns günstige Voraussetzungen herrschen. Besonders
die Aspekte zu Radix-Mond und Saturn sollten harmonisch sein
(Trigon oder Sextil).
Wir erinnern uns, dass die
Elementarkraft - aus der Astralebene - auf die wir wirken
wollen, außerordentlich bildungsfähig, formbar, eindrucksfähig
ist und magnetisch von Kräften angezogen wird, die mit seinem
Wesen übereinstimmen. Der Nährboden dieser Wesenheiten besteht
aus Gefühlen einer bestimmten, gleich bleibenden Richtung, die
immer wieder erzeugt werden. Sie sind durch Imagination
disziplinierbar und kennen nach ihrer Zeugung nichts anderes,
als ihr Dasein zu verlängern und vom "Nahrungsangebot" so viel
wie möglich aufzunehmen. Die Nahrung besteht aus dem geäußerten
- und dadurch ausgesendeten - Gefühl, das durch die Vorstellung
belebt, durch Od verkörpert und durch den absoluten Willen
gesteuert und verstärkt wird.
Wir kleiden die
Gefühlsvorstellung in eine visuelle Gestalt, die wir ständig
durch weitere Sendung verstärken, täglich eine halbe Stunde zur
selben Zeit. Wir drücken z. B. "Liebe" durch eine liebevolle
Gestalt aus, "Hilfe für Genesungsprozesse" durch eine Gestalt,
die zur Heilung fähig ist. Wer mit der Visualisierung von
Gefühlen noch Probleme hat, sendet das Gefühl in seiner Reinform
aus. Auch gefühlte und gesendete Liebe wird im Elementarbereich
wahrgenommen.
Die Intensität und damit
Wirksamkeit der Vorstellung und damit die Schaffung eines
Astralwesens (= Elementarwesen), seine Belebung und Verstärkung
ist abhängig von Lösung (vom Irdisch-Materiellen) und
Gleichschaltung, also von der Ausschließlichkeit, mit der wir
uns dieser einen Kraft zuwenden und dem Bewusstseinszustand, der
zumindest dem Zustand der Trance entsprechen sollte.
Nach Erzeugung dieser - positiven
- Kraft (Der fortgeschrittene Magier wird sie zu manifestieren
in der Lage sein.) können wir sie einsetzen. Der Einsatz kann
sich auf eine andere Person erstrecken - durch Projizierung auf
das imaginativ erzeugte Spiegelbild - oder auf uns selbst. Wir
einen uns mit der selbst geschaffenen Kraft, nehmen sie in uns
auf und entwickeln in uns eine neue Fähigkeit, Eigenschaft,
Gewohnheit oder Fertigkeit.
Bevor wir an einen
Einsatz oder eine
Manifestation des
Gedankenwesens
denken können, muss die Ernährung der Kraft wenigstens vier
Wochen lang durchgehalten werden.
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