Tierkreis und menschliche
Organe
Die menschlichen Körperteile und
Organe werden bestimmten Tierkreiszeichen zugeordnet. In
logischer Konsequenz verfährt man mit Funktionsstörungen dieser
Körperteile und Organe genauso. Der Zusammenhang zwischen
Tierkreiszeichen und Krankheiten wird auf den Astrologie-Seiten
erhellt. Ein Mangel an Elementen (Feuer, Wasser, Luft, Erde)
wird im Geburtshoroskop (Radix) festgestellt und kann durch
magisch-harmonisierende Übungen ausgeglichen werden.
Disharmonische Winkelbeziehungen zwischen astrologischen
Faktoren (Planeten, Aszendent, Medium Coeli usw.) bedürfen
ebenfalls ausgleichender Übungen.
Ein Löwe-Geborener hat
möglicherweise nur Sonne im Zeichen Löwe, eventuell sehr
angenehm aspektiert. Dem Zeichen Löwe werden in erster Linie
Herz- und Kreislaufkrankheiten zugeordnet. Nun dem Geborenen
vorschnell ein Kreislaufproblem einreden zu wollen besteht kein
Anlass. Die Problematik dieser Persönlichkeit kann nur in der
Gesamtschau des
Radixhoroskops skizziert
werden. Erst nach einer gründlichen Analyse des Geburtsbildes
und seiner Belastungsschwerpunkte ist es sinnvoll, an
nachfolgende Übungsreihe zu gehen.
1. Widder-Übung
Wer bereits die
Trainingseinheiten des Kapitels "Hellsehen" durchgearbeitet
hat und Erfolge erzielt hat, hat genug für seine
Widder-Harmonisierung getan. Der Ungeübte gehe
folgendermaßen vor:
Nach Einbruch der Dunkelheit lege man sich hin und starre
mit geöffneten Augen in die Dunkelheit. Schatten, Umrisse,
Reflexe usw. nehmen wir nur am Rande wahr. Der Blick ist
unbeweglich in das Dunkel gerichtet. Die Lider bleiben
geöffnet. Zu Beginn reichen fünf Minuten, nach einigen Tagen
gehen wir zu längeren Übungszeiten bis zu 15 oder 20 Minuten
über. Der Übungseffekt wird sich alsbald einstellen.
2. Stier-Übung
Wir stellen uns vor das
geöffnete Fenster und atmen einige Male tief aus und ein.
Dann führen wir die rechte Hand hoch und halten sie etwa in
Augenhöhe. In dieser Haltung konzentrieren wir uns auf die
rechte Hand und "beleben" sie, d. h. wir rezitieren das
Alphabet oder wir zählen flüsternd oder in Gedanken oder wir
sprechen oder denken ein Mantram stets in Richtung Hand.
Wenn die Hand erwärmt ist, führen wir sie an die Halsgrube,
umschließen diese und lassen die aufgestauten Od-Kräfte in
die Halsgrube strömen.
Wir wiederholen die Übung einige Male und steigern die Dauer
von fünf auf 15 Minuten, bis die Wirkungen eintreten.
3.
Zwillinge-Übung
Nach dem Muster der
Stier-Übung erwärmen wir zuerst die rechte, dann die linke
Hand und führen beide Hände an die Stelle des Oberkörpers,
hinter welcher der mittlere Teil der Lunge liegt.
Konzentrierte Od-Kraft strömt dadurch in die Lungen.
Vorsicht: Bei akuter Bronchitis oder Lungenkrankheiten ist
vor völliger Rekonvaleszenz von dieser Übung abzuraten!
Die Übung wird jeden Abend vor offenem Fenster oder an der
frischen Luft durchgeführt, stehend, mit zehn Minuten
beginnend oder liegend. Sie kann auf 20 Minuten ausgedehnt
werden.
4. Krebs-Übung
Um den Körperbereich oberhalb
des Zwerchfells einschließlich der Leber zu erreichen, wird
die Zwerchfell-Atmung durchgeführt. Zunächst atmen wir -
liegend - restlos aus. Danach lassen wir die Atemluft ohne
Anstrengung einströmen ("Es atmet!") und konzentrieren sie
vornehmlich in die Bauchhöhle.
Nun pumpen wir die Luft nach oben, in den Lungenraum, indem
wir den Leib einziehen. Danach wölben wir den Leib und
drücken die Luft wieder nach unten in den Leib.
Ausatmen, einatmen, nach oben pumpen und zurück: dieser
Zwerchfell-Atmungszyklus wird anfangs dreimal, später bis
zehnmal je Abend durchgeführt. Die Wirkung ist sensationell!
5. Löwe-Übung
Wir stellen uns mit nach vorn
gestreckten Armen an das offene Fenster und atmen mit "ssss"
tief aus, nach kurzer Pause wieder ein. Wir stellen uns vor,
wie die Od-Ströme beim Ausatmen das Rückgrat von unten nach
oben durchlaufen. Nach einigen Übungen bemerken wir deutlich
den Strom, der durch die Wirbelsäule fließt und verlängern
nach und nach von anfänglich zehn auf zwanzig Atemzüge.
6. Jungfrau-Übung
Da die Zwerchfell-Übung
sowohl den Oberkörper als auch den Unterleib erfasst, kann
die Krebs-Übung auch für den Jungfrau-Typ Verwendung finden.
7. Waage-Übung
Für den Waage-Geborenen kann
sehr gut die Löwe-Übung verwendet werden, was den
Wirbelsäulen-Effekt betrifft.
Zusätzlich raten wir zur Bürstenmassage der Haut, das
möglichst morgens nach dem Aufstehen vorgenommen werden
sollte und zwar mit einer harten Bürste fünf bis zehn
Minuten lang. Dazu bewege man die Bürste stets vom Herzen
weg.
Diese Hautmassage ist nicht nur gut zur
Kreislaufregulierung, sondern auch ein vorzügliches Mittel
zur Abhärtung gegen Erkältungen. Sie ist allen ans Herz
gelegt, die häufig unter Infektionen leiden.
8. Skorpion-Übung
Für den Skorpion-Geborenen
ist die Entlastung der Sexualsphäre von großer Bedeutung.
Wir erinnern an die
Stromkreisatmung zu Beginn
aller magischen Praxis. Der Effekt dieser Übung kann zu
einem Kraftquell ungeahnten Ausmaßes werden.
Wir führen die Übung zunächst jeden Morgen und Abend je fünf
Minuten lang aus und steigern sie bis je zehn Minuten. Nach
einigen Wochen gehen wir zur täglich einmaligen Dauerübung
von 15 Minuten über. Die plastische Vorstellung des
Strömens, des Austausches von Sexualkraft und Geisteskraft,
muss von Mal zu Mal deutlicher werden.
9. Schütze-Übung
Kräftigung der inneren
Oberschenkelmuskulatur und Harmonisierung der Kraftströme in
diesem Bereich ist vordringliches Übungsziel des
Schütze-Geborenen.
Für die ersten Wochen nehmen wir eine Bürstung der
Oberschenkel-Innenflächen vor (harte Bürste, drei Minuten
bis zur Rötung) und verlängern allmählich auf je fünf
Minuten, zusammen also zehn Minuten einmal täglich.
Nehmen wir die Bürstenmassage morgens vor, schließen wir
nach Ablauf einiger Wochen abends folgende Übung an:
Ruhelage, Konzentration auf beide Hände, die langsam warm
und schwerer werden. Wir führen nun die od-erfüllten Hände
an die Innenflächen der Oberschenkel und lassen die Od-Kraft
überströmen. Diese Übung führen wir morgens oder abends zehn
Minuten lang durch.
Zusätzlich sei eine Kräftigung der Innenmuskulatur dringend
empfohlen. Am Effektivsten (und am Schonendsten) und in
nachhaltiger Weise scheint uns die Anwendung der
Thera-Bänder, die im Online-Handel leicht erhältlich sind.
Der Untrainierte beginne mit dünnen Bändern, der Sportliche
wird die härteren Bänder bevorzugen.
10.
Steinbock-Übung
Die dem Steinbock
zugeordneten Kniegelenke bilden ein starkes magisches
Zentrum (Knie-Chakra). Wir beginnen (für die erste Woche)
mit täglich zehn Minuten und steigern die Übungsdauer auf 15
bis 20 Minuten, je nach der wohltuenden Wirkung:
Entspannte Ruhelage, tiefe Versenkung in völlige
Abgezogenheit (Schweregefühl, Nichtkörpergefühl). Die
Konzentration richten wir auf die Kniegelenke, die sich nach
und nach erwärmen, sogar heiß werden können. Diesen Strom
frischer Od-Kraft verteilen wir über den ganzen Körper, ihn
und die übrigen Chakren autosuggestiv veranlassend, im Sinne
unserer Aufgabenstellung während des ganzen Tages - oder der
Nacht - tätig zu sein.
11.
Wassermann-Übung
Dem Wassermann-Geborenen
seien die Übungen des Schütze (Jupiter-Prinzip) und
Steinbock (Saturn-Prinzip) empfohlen. Doch statt der
Oberschenkel werden die Unterschenkel gebürstet und das
Wärmegefühl auf die Knöchel gerichtet, die ebenfalls ein
stark-magisches Zentrum darstellen.
12. Fische-Übung
Dem Fische-Geborenen darf die
Steinbock-Übung empfohlen werden, mit dem Unterschied, dass
wir die Konzentration in beide Füße, alternativ abwechselnd
in den rechten und linken Fuß lenken.
Die Wirkung der Übungseinheiten -
besonders die Konzentration auf die unterschiedlichen
Körperteile - kann wesentlich verstärkt werden durch Anwendung
des Wort-Denkens. Die Vorstellung eines Mantras während der
gezielten Anreicherung von Od-Kraft im zu stärkenden
Körperbereich wirkt Wunder.
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