Stärkung des magischen
Glaubens - Trainingseinheit 1
Folgende Trainingseinheiten dienen
dem Zweck, den magischen Glauben an die eigenen Fähigkeiten zu
festigen. Ohne unumstößlichen Glauben daran, dass das magische
Vorhaben gelingt, ist es von vorneherein zum Scheitern
verurteilt. Nicht das "Es wird gelingen!" führt zum Erfolg,
sondern das "Es ist bereits gelungen!". Und wie alle
Fertigkeiten im menschlichen Leben ist die Beherrschung der
eigenen Glaubenskraft trainierbar.
A. Wahrnehmung der Aura
Wir setzen uns
bei völliger Dunkelheit - auch die Fenster sind abgedunkelt -
vor einen Ganzkörperspiegel und betrachten unser Spiegelbild. Es
bedarf keiner Erwähnung, dass wir im Zustand größtmöglicher
Harmonie und innerer Ruhe die Übung beginnen. Ideal ist
Bewusstseinszustand II.
Nach einiger Zeit nehmen wir an der Körperperipherie des
Spiegelbildes eine schwach leuchtende Umrahmung wahr, die sich
mit der Zeit verstärkt und auf das wir durch unseren
vorstellenden Willen Einfluss haben.
Die folgenden Übungsabende verfolgen den Zweck, das schimmernde
Band willentlich zu intensivieren. Ein Zustand aufkommender
Müdigkeit ist erwünscht. Auf diese Weise emittieren wir geringe
Mengen Od aus dem Körper und verstärken dadurch die Aura.
B. Od-Kraft-Konzentration
Wir nehmen
dieselbe Haltung ein wie in Übung A. Allerdings vertiefen wir
unseren Grad der Versenkung, indem wir versuchen, die
aufkommende Müdigkeit zu intensivieren.
Nun stützen wir den rechten Ellbogen auf die Armstütze des
Sessels und halten den Unterarm hoch. Unsere Konzentration gilt
nun ausschließlich der rechten Hand, Gegenstand unserer
Betrachtung ist jedoch die Hand des Spiegelbildes. Nach und nach
nehmen wir eine Aufhellung der Umrisse des Spiegelbildes wahr.
Nach einigen Wiederholungen in den darauf folgenden Tagen
gelingt uns eine Vertiefung des tranceähnlichen
Bewusstseinszustandes, womit wir unsere Konzentration auf die
rechte Hand verstärken. Der Effekt ist eine zunehmende Erwärmung
der Hand und eine stärkere Leuchtkraft.
Nach einigen weiteren Übungsabenden gelingt es uns, die Kräfte
unserer physischen Hand imaginär der Spiegelhand zu übertragen.
Wir stellen fest, dass die Wärmekonzentration der physischen
Hand sich vorübergehend abschwächt, auf das Spiegelbild übergeht
und von diesem - das Wärmegefühl der realen Hand erneut
steigernd - reflektiert wird. Dieses Wechselspiel zwischen
realer und gespiegelter Hand wird mit der Zeit zunehmend
intensiver, deutlicher wahrnehmbar und kann zu erstaunlichen
Phänomenen gesteigert werden.
C. Traumkontrolle
Vor der Nachtruhe notieren wir eine
Traumvornahme. Beispiele:
-
Erwachen zu einer bestimmten
Zeit
-
Erhalt einer Antwort auf eine
bestimmte Frage
-
Erhalt einer Antwort zu einer
bestimmten Zeit, die Antwort wird schlafend notiert
-
Realisierung einer vorher
festgelegten Suggestion
-
Initialisierung eines vorher
festgelegten magischen Phänomens: z. B. Erwachen im
Augenblick der Trennung des Traumkörpers vom physischen
Leib, Beobachtung des physischen Leibs, Vereinigung beider
Körper und Fortsetzung der Nachtruhe
-
Schwierigere Aufgaben: ein
Nebenzimmer aufsuchen, leichte Tätigkeiten ausführen und
diese protokollieren, einen vorher instruierten Bekannten
kontaktieren (Telefon, Fax, E-Mail).
Nach einigen
Übungswochen erlangen wir eine Sicherheit der Schlaf- und
Traumkontrolle, die wir nicht für möglich hielten. Neue
Möglichkeiten der Kreativität, der Aufgaben- und
Krisenbewältigung (auch als Hilfestellung für andere)
erschließen sich uns. Wir finden ungeahnte neue Tätigkeitsfelder
des Trostes, der Beratung, des Helfens, des Optimierens.
D. Beeinflussungen durch Kraftübertragung
Durch
Konzentration auf den betreffenden Körperteil sammeln wir
Od-Kraft in einer Hand, in beiden Händen oder in der Brustmitte
(Herz-Chakra). Den eintretenden Zustand beginnender Müdigkeit
vertiefen wir, evt. mit Unterstützung von Suggestionen oder
Räucherungen.
Wir stellen uns im Spiegel die zu beeinflussende Person so
deutlich wie möglich vor.
Wenn wir die Person im Spiegel deutlich wahrnehmen, übertragen
wir imaginativ unsere Wünsche bzw. Kräfte auf das Spiegelbild.
Mit der Zeit stellt sich eine zunehmend stärkere
Od-Kraft-Konzentration ein, die zwar bei der Od-Übertragung
verloren geht, aber rasch wieder ergänzt wird.
E. Entspannungs- bzw. Versenkungszustände
-
Wir legen uns hin (angenehme
Umgebungstemperatur, heiter-gelassene Grundstimmung, kein
Kopfkissen, kleines Kissen in der Kniekehle) und lassen
unsere Gedanken zur Ruhe kommen.
-
Wir entspannen jeden einzelnen
Muskel und Körperteil in uns und zwar in dieser Reihenfolge:
Finger, Hand, Arme, Schultern, Zehen, Füße, Beine, Lenden,
Leib, Magen, Herz, Lungen, Rücken, Hals, Nacken, Gesicht,
Kopf. Die Entspannung gelingt am besten durch die
gedankliche Simulation von Schwere. Wir stellen uns vor, der
Körperteil würde schwerer und schwerer. Ein Gefühl von
Schwere und Wärme stellt sich alsbald ein.
-
Wir lassen uns weiter "fallen",
bis wir den Körper nicht mehr spüren. Dies gelingt am besten
durch folgende Suggestion: Wir schreiten eine Treppe hinab
und zählen die Stufen rückwärts ab von 10 bis 1. Auf jeder
Stufe werden Schweregefühl und der Eindruck von Müdigkeit
intensiver. Dieses Körpernichtgefühl behalten wir bei.
-
In diesem Stadium (Bewusstseinsstufe
II) äußern wir gedanklich Wünsche, malen uns
erstrebenswerte Szenarien aus, setzen Entwicklungen in Gang,
"übertragen" Heil- oder andere Kräfte oder leisten Hilfe.
Wir werden feststellen, dass unsere Wunschkraft, unsere
Gedankenkraft, unsere Kreativität, unsere Fähigkeit zur
Hilfeleistung usw. von Mal zu Mal effektiver werden.
Nebeneffekte nehmen wir gerne mit: erhöhte
Konzentrationsfähigkeit, wachsende Harmonie, innere Ruhe und
unerschütterliche Gelassenheit, psychische Gesundheit usw.
Nach und nach wird diese Tätigkeit zu einem unverzichtbaren
Bestandteil unseres Lebens werden.
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Nach der Übung kehren wir
bewusst und willentlich in den Alltagszustand zurück mit der
Vorstellung: "Ich fühle mich frisch und stark."
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Die Fortsetzung der Übung mündet
in einen Zustand völliger innerer Gedankenstille. Sonderbare
optische Wahrnehmungen von Farben, Bewegungen bis hin zu
seltsamen Wesenheiten sollten uns nicht erschrecken. Sie
sind ein erster Eindruck der Kontaktaufnahme zur Astralwelt.
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