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Zu den weiteren Unterseiten "Gedankenstille":

Übung 1 - Grundübung | Übung 2 - 1. Basisübung | Übung 3 - 2. Basisübung
Übung 4 - Bestimmung der Chakren | Übung 5 - Ausdehnung der Stille
Übung 6 - Arbeit bei geöffneten Augen | Übung 7 - Hilfe allen Wesen

Übung 8 - Höchste geistige Entwicklung | Übung 9 - Magische Fragen, magische Antworten?
Übung 10 - Entwicklung der höheren Körper
| Übung 11 - Der "atmende Stein"
Übung 12 - Mantram in der Gedankenstille
Übungen 13 14 15 - Kolorierung der geistigen Welt | Übung 16 - Einblick in die Astralebene
Übung 17 - Verselbstständigung des Empfindungskörpers

Bevor der Strebende voranschreitet auf diesem Wege zur Vervollkommnung, sei er eindringlich gewarnt!

 

 

Von nun an wird er es mit Kräften zu tun haben, die ihn ins Verderben stürzen können. Wir wenden uns nun dem eigentlich magischen Bereich zu, der uns alle Welten erschließt. Eine tiefgründliche innere Reinigung auch der tiefsten seelischen Schichten ist absolute Vorbedingung auf dem weiteren Pfad. Wir schaffen in uns entweder den "Himmel" oder die "Hölle".

 

 

Die erste Voraussetzung zum Erwerb schöpferischer Kraft, die wir mit "Gedankenstille" bezeichnen, ist die völlige Neutralisation der seelischen Tiefe. Dieser Prozess setzt mehr voraus als ein moralisches "Rein-Sein", mehr als ein selbstloses Leben, mehr als Freiheit von persönlich-egoistischen Wünschen. Es erfordert eine Reinigung der Seelentiefe, damit alles, was nun entstehen soll, auf sauberem, geläutertem, unbesetztem Boden erwächst.

 

 

Der Archäus (kosmischer Wille) als gestaltendes Prinzip durchflutet den ganzen Kosmos. So ist nichts unbelebt und alle vier Naturreiche unterliegen seinem Einfluss. Es ist ein schreckliches Geheimnis, dass jeder Mensch mehr oder weniger kraftvoll Einfluss auf den gestaltenden kosmischen Willen hat, der für den Ausgleich (Harmonieverteilung) im Universum sorgt. Nur so ist es zu verstehen, dass destruktiven ("bösen") Kräften nach diesem Gesetz des Ausgleichs konstruktive ("gute") Kräfte gegenübergestellt werden müssen. Dem Verursacher droht entweder unmittelbar in diesem oder in einem späteren Leben die Vergeltung - nicht im Sinne einer Bestrafung, sondern nach dem Prinzip des harmonisierenden Ausgleichs. Der kosmische Wille gilt ausnahmslos überall und ist allem Seienden immanent.

 

 

Der unentwickelte Mensch kann von kosmischen Einflüssen regelrecht hin- und hergeschüttelt werden. Also gilt es, durch Stärkung des absoluten Willens und Schaffung einer optimierten Umgebung absoluter Gedankenstille die Herrschaft über Einflüsse aus dem Astral- und Elementarbereich zu erlangen.

 

 

Bevor wir uns nun dem systematischen Übungsplan zum Erwerb der Fähigkeit absoluter Gedankenstille zuwenden, müssen wir uns für längere Zeit einer seelisch-geistigen Grundübung unterwerfen, die eine Harmonisierung unseres ganzen Gefüges zum Ziele hat. Ein Eintritt in die Gedankenstille ohne vorherige Neutralisierung aller Körper würde bedeuten, dass wir uns dem kosmischen Kräftespiel des Ausgleichs unmittelbar aussetzen. Ohne vorherige charakterliche Reinigung und Läuterung sind wir als Übende Schicksalsschlägen (Krankheit, persönlichen Katastrophen, Verlusten) ausgesetzt.

Übung 1 (Grundübung)

 

 

Wir versetzen uns in Bewusstseinsstufe IV und stellen uns vor, dass wir eine Liebeskraft ausstrahlen, die wir auf alle Wesen übertragen. Diese Empfindung fassen wir zusammen in dem kurzen Satz "Liebe allen Wesen". Wir können diesen Satz flüstern oder auch nur "geistig sprechen". Mit fortgeschrittener Übungsdauer muss es in uns "tönen", wobei die Empfindung der ausströmenden Liebe keine Ausnahme gestattet. Auch unsere Gegner und Feinde sind davon nicht ausgenommen.

 

 

 

Diese Übung führen wir zwei- bis viermal am Tage durch, morgens möglichst 30 Minuten, die anderen Male etwa eine Viertelstunde. Möglichst keinen Tag auslassen! Wir versuchen die Intensität der Übung mit jedem Male zu steigern, den Zustand der ausströmenden Liebe immer rascher zu erreichen. Diese äußerst wichtige Übung sollte mehrere Monate beharrlich durchgeführt werden.

 

 

 

Die Wirksamkeit dieser Übung kann gesteigert werden durch folgende Imagination: Während wir den Satz flüstern, murmeln oder lediglich geistig "artikulieren" und unsere ganze Liebeskraft nach außen strahlen, stellen wir uns in unserem Körperinneren (Brustmitte) eine Perle vor, die aus sich heraus strahlt. Allmählich sollte die Strahlkraft der Perle sich auf den ganzen Oberkörper, ja den ganzen Körper (ohne Kopf) erstrecken und über die Körperperipherie hinaus in den Kosmos strömen.

 

 

 

Der Strebende wird alsbald feststellen, wie sein ganzes Denken, seine Mentalität sich nach und nach befreit von niederen und selbstsüchtigen, profilneurotischen Schwingungen. Und ebengerade das ist es, was sicher erreicht werden muss, so sicher, dass kein Zweifel daran besteht, dass Übungsintention und Übungserfolg vollkommen übereinstimmen.

 

 

 

Der Magier kann nur in derjenigen Sphäre seine Dominanz ausüben, die er beherrscht, der er sich angeglichen hat. Solange, niedere, unbeherrschte Begierden vorhanden sind, ist jedes Experiment auf der Astralebene äußerst gefährlich.

Der ernsthaft Strebende wird in jedem Falle am Erwerb der Original-Literatur interessiert sein:


"Bücher der praktischen Magie"
H. E. Douval
(Schikowski-Verlag, Berlin)

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