Zur Erinnerung: Was der
angehende Magier wissen muss
Wie Magie funktioniert?
Ganz
einfach: Um uns ist Kraft, in uns ist Kraft. Es gilt lediglich,
sich die Kraft nutzbar zu machen, sie zu gestalten, sie
umzuformen für vorher festzulegende Zwecke. Diese Kraft ist
überall, es existiert kein Ort im Universum, wo diese Kraft
nicht ist.
Zur
Nutzbarmachung dieser Kraft verwendet der Magier Werkzeuge -
nicht zu verwechseln mit
Hilfsmitteln:
-
den Odkörper, auch als
Prana- oder Ätherleib bezeichnet,
-
den Empfindungskörper, auch
als Astralleib bezeichnet,
-
die Fähigkeit, die
erforderliche Menge beider Körper nach Belieben
auszusenden und nach dem persönlichen Willen wirken zu
lassen,
-
das geschulte Vermögen des
Geistes, Od- und Empfindungskörper "aufzuladen" und den
irdisch-materiellen oder Teile der feinstofflichen
Körper geschützt zurückzulassen.
Je
selbstständiger Od- und Empfindungskörper sind, desto
nachhaltiger können sie ihre Kräfte entfalten, also in
bestimmten Schlafzuständen (besonders der autohypnotische oder
magische Tiefschlaf) und in den verschiedenen magischen
Bewusstseinszuständen (Konzentration, Meditation,
Gedankenstille, Kontemplation und
Samadhi), aber auch in der
Narkose, Hypnose, in Zuständen der Trance, des Mediumismus und
Somnambulismus, sowie der Katalepsie.
Wir bedienen
uns der folgenden geistigen Kräfte:
-
Wille - die höhere Form des
materiellen Willens, auch kosmischer oder absoluter
Wille genannt
-
unerschütterlicher und
zweifelsfreier Glaube - der die Zielsetzung bereits
realisiert hat
-
lebendige, plastische
Imagination
Diese
drei Kräfte sind es auch, die auf den Empfindungskörper
einwirken und ihn in Tätigkeit versetzen. Werden absoluter
Wille, Glaube und Imagination in Bewusstseinsstadien, die dem
Astralkörper entsprechen oder ihm übergeordnet sind,
ausgestrahlt, nimmt dieser die Anweisungen auf und sorgt für
ihre Verwirklichung. Er wird dabei von den gleichartigen
Elementarkräften unterstützt.
Die Techniken der
Imagination sind die
wesentlichsten Komponenten jeder magischen Handlung, weil die
magische Welt "bildsichtig" ist und jedes empfundene und
erzeugte Bild aufnimmt und nach den Weisungen des kosmischen
(absoluten) Willens verarbeitet. Die Imagination nimmt das
Geschehen als Tatsächlichkeit vorweg und erzwingt es dadurch. Je
plastischer die bildhafte Vorstellung, je größer die Fähigkeit
der Aussendung von odkraft-getränktem Astralstoff ist, desto
besser, rascher und vollkommener gelingt das magische Vorhaben.
Dies bedeutet in unerbittlicher Konsequenz, dass der entwickelte
und glaubensstarke Bilddenker für seine ausgesandten
Imaginationen hohe Verantwortung trägt. Jede Imagination - auch
die unbewusste - neigt schließlich zur Materialisierung.
Nun
macht es aber keinen Sinn, Imaginationen zerstörerischer oder in
irgend einer anderen Weise negativen Form zu unterdrücken, sie
werden dadurch nur gestärkt. Es gibt nur eine Alternative,
verderblichen Elementarkräften zu entkommen: Sie zu ignorieren,
sie erst gar nicht zu Bildern entwickeln zu lassen, sondern
durch positive Gegen-Imaginationen zu überlagern und dadurch zu
tilgen.
Gefahren
Es
besteht immer die Gefahr, dass der Ätherleib oder der
Empfindungskörper von feindlichen Kräften missbraucht werden.
Die Abspaltung von Teilen der feinstofflichen Körper darf
niemals ohne Schutz geschehen. Wir sind in diesem Zustande
äußerst verletzlich.
Für
folgende Schutzübung wird die Erarbeitung des Kapitels
"Gedankenstille" vorausgesetzt.
Sie gliedert sich in zwei Etappen:
-
Wir versetzen uns in den
Zustand der Gedankenstille. Vor dem Hinübergleiten in
die Stille übernehmen wir die Vorstellung, dass wir uns
mit einer Mauer schnell vibrierender Strahlen umgeben,
die alles Unerwünschte fernhält und jeden Eindringling
vernichtet, alle erwünschten Kräfte jedoch anzieht, vor
allem aber jene Einflüsse, die wir für unser Ziel
benötigen.
-
Wenn wir nun Teile unseres
Bewusstseins an einen gedachten und vorgestellten Ort
versetzen, lassen wir die Mauer der schnell vibrierenden
Strahlen zurück, mit der Schutzaufgabe, die wir ihr
zugedacht hatten. Die Gewissheit, stets ungefährdet
arbeiten zu können und den zurückgelassenen leiblichen
Körper mit seinen Od-Teilen geschützt zu wissen ist eine
wichtige Voraussetzung für magisches Arbeiten.
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Der ernsthaft Strebende
wird in jedem Falle am Erwerb der Original-Literatur
interessiert sein: |
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"Bücher der praktischen Magie"
H. E. Douval
(Schikowski-Verlag,
Berlin) |
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