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I.  Magischer Ritus

Unter "Ritus" versteht der Magier die Gesetze - die innere geistige Ordnung innerhalb des magischen Sektors - , deren Beachtung allein magische Werke ermöglicht. Der Ritus umfasst die geistigen Bestandteile und Voraussetzungen des magischen Vorgangs, wie sie nachstehend aufgezählt sind:

  1. Kosmischer (absoluter) Wille
  2. Mut
  3. Entschlusskraft
  4. Glaube, Überzeugungskraft
    1. an die verschiedenen eigenen Kräfte
    2. an die sichere Erreichung des magischen Ziels
    3. an die Wirksamkeit der eingesetzten Mittel
  5. Plastische, lebendige Imaginationsfähigkeit
  6. Fähigkeit zur Konzentration
    1. zur Sammlung aller Kräfte auf einen Punkt
    2. zur Ausschaltung aller störenden Faktoren
    3. zur völligen Lösung vom Irdisch-Materiellen
    4. zur "Angleichung" an die erstrebten Kraftquellen
    5. zur Vereinigung der inneren und äußeren Kräfte unter Vermittlung und Steigerung der Hilfsmittel
  7. Ausreichende Od-Kräfte
    1. für erforderliche seelische Kraftäußerungen
    2. für Materialisationen
    3. zur magischen Disposition (der leichteren Trennung der seelischen Komponenten vom Organismus)
    4. für die Kraft der Erneuerung verbrauchter Od-Mengen zur Vermeidung gesundheitlicher Störungen
    5. magische Auffüllung verbrauchter Od-Kraft
    6. für außerordentlich intensiven Od-Einsatz
  8. Zähigkeit und unermüdliche Arbeit - Hingabe an das magische Werk
  9. Aufstellung des magischen Arbeitsplans
    1. mentale Vorbereitung, Idee, Grundgedanke, Zielsetzung
    2. der Weg (das Projekt) in größen Zügen
    3. Details (Handlungsstufen)
    4. notwendige Vorbereitungen (innere Hilfsmittel: Kräfte; äußere Hilfsmittel, Fasten Einsamkeit ....)
    5. der praktische Arbeitsplan
    6. die anzusprechenden Kraftquellen
  10. Die inneren Hilfsmittel - soweit hier nicht bereits aufgezählt
  11. Die astrologischen Bedingungen
    1. Geburtsminute, Geburtsort
    2. astrologische Faktoren des Radixhoroskops (je nach Genauigkeit mit oder ohne Halbsummen)
    3. aktuelle astrologische Bedingungen (Transite, Solar, Progressionen, Direktionen ....)

  Schmuck, Amulette, Pentagramme, Gothic-Schmuck

II. Magisches Zeremoniell

Mit "Zeremoniell" ist der äußere, handlungspraktische, zum Teil technische Teil des magischen Vorgangs gemeint. Zu ihm gehören:

  1. Alle der Entsprechung, Angleichung, Symbolisierung dienenden Mittel und Wege
  2. Die "Stellvertreter" der gedachten Kraft, Wesenheit oder Person
  3. Das Läuterungs-Zeremoniell
  4. Die Schutzhülle
  5. Die übrigen äußeren Hilfsmittel - soweit hier nicht bereits aufgezählt
  6. Räucherungen
  7. Kreis, Pentagramm, Hexagramm, Runen
  8. Formeln und Texte
  9. Namen und Begriffe
  10. Technische Hilfsmittel
  11. Das abschließende Zeremoniell
  12. Das Protokoll
  13. Entspannung und Odkraft-Erneuerung
  14. Erneute Zielsetzung
  15. "Feedback" über Fehlerquellen, mangelnde Kräfte, nachzuholende Entwicklungsphasen

 

III. Umschalten auf magische Bewusstseinsstufen

Ohne innere Vorbereitung kann kein magisches Projekt gelingen. Aus diesem Grunde wird an diesem Ort die Umschaltung auf verschiedene magische Bewusstseinsstufen besprochen.

  1. Wichtig vorher: Atemübung (5 bis 10 Minuten lang den Bewusstseinsübungen vorschalten)
    Grundsätze magischen Atmens:
    Das Einatmen wird niemals forciert. Aktiv ist der Vorgang des Ausatmens. Tiefes Einatmen ist ein Folge völligen Ausatmens. Kein Verkrampfen!
     

    1. Stromkreis-Atem: Mit Ein- und Ausatmen verbinden wir die Vorstellung eines Kreislaufs (Kreis wird zwischen Hirn- und Sexual-Chakra geschlossen). Beim Ausatmen wird in einem gedachten Bogen die Hirnkraft in die Sexualsphäre geleitet. Beim Einatmen strömt in einer gedachten "Röhre" die Sexualkraft in das Hirn, dort alle Nervenzentren belebend, an alle Körperteile Kraft und Gesundheit verteilend.

    2. Regulierter Atem (bestehend aus vier Etappen, Rhythmus muss selber gefunden werden):

      • Aus-Atmen:  bis 20 zählen

      • Atem-Pause: bis 10 zählen

      • Ein-Atmen:  bis 15 zählen

      • Atem-Pause: bis 10 zählen
        Wichtig: Mit niedrigen Zahlen beginnen und allmählich steigern.

    3. Zwerchfell-Atmung:

      • Ausatmen

      • Pause

      • Einatmen

      • Atem anhalten, dabei Luft abwechselnd in Ober- und Unterkörper pumpen (zu Beginn je 3 mal, dann langsam steigern)

      • Ausatmen
         

  2. Magische Bewusstseinsstufen

    1. Bewusstseinsstufe I: klares, störungsfreies Normalbewusstsein ohne Erregung (Zorn, Begeisterung, Verstimmung, Müdigkeit usw.), aber in gelassener Heiterkeit; Erregungszustand vorher abklingen lassen.

    2. Bewusstseinsstufe II: Nach Atem-Übung hinlegen und Körper tief entspannen. Erzeugung von absolutem Schweregefühl in jedem Körperglied ( z. B.: rechter kleiner Finger, rechter Ringfinger ... rechte Hand ... rechter Arm ... Nase, Gesicht, Kopf ... Hals, Nacken, Brust ... Nerven ... Blutgefäße ... der ganze Körper). Dabei vom Kleinen zum Großen entspannen, nichts auslassen! Gefühl von Wärme und Schwere oder - wenn man so will - Schwerelosigkeit ist Beweis für die eingetretene Entspannung.

    3. Bewusstseinsstufe III: Im Bewusstseinszustand III "Mantram" immer und immer wieder sprechen. Konzentration auf dieses Mantram muss ausschließlich sein. Dabei ein Wort oder einen Satz monoton-ruhiger Klangfarbe auswählen (z. B.: "Om"). Keine Pause! (Übungsdauer: 10 bis 15 Minuten wenigstens 1mal am Tag)

    4. Bewusstseinsstufe IV: Wenn Stufe III nach einigen Wochen gut gelingt, eine Stufe weiter gehen. Das rezitierte Mantram wird in der Vorstellung in leuchtender Schrift vor dunklem Hintergrund vor unserer Brust visualisiert. Die Konzentration gilt ausschließlich dem gesprochenen und visualisierten Mantram. Die Außenwelt tritt völlig zurück.

 

Der ernsthaft Strebende wird in jedem Falle am Erwerb der Original-Literatur interessiert sein:


"Bücher der praktischen Magie"
H. E. Douval
(Schikowski-Verlag, Berlin)

 

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