Trennung von Körper und
Bewusstsein
Die Zahl "7" ist nicht zufällig
beherrschend in allen Religionen, Mysterien, magischen Systemen,
Sagen und Märchen. Sie ist Ausdruck der siebenfachen Gliederung
des Universums und keine menschliche Erfindung. Sie ist
kosmische Grobstruktur, die zwar wiederum in seine
Feinstrukturen untergliedert werden kann, was dem
menschlich-beschränkten Denken jedoch nicht förderlich wäre.
Nicht anders verhält es sich mit den Kräften: Sie gehen
ineinander über - wie die 7 Körper und 7 Welten - und könnten
beliebig weiter unterteilt werden.
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Mikrokosmos |
Kraft |
Makrokosmos |
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materieller
Körper |
materielle
Kraft |
Wachbewusstsein |
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Odkörper |
Lebenskraft
(Od-Kraft) |
Zwischenbewusstsein |
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astraler
(Empfindungs-)Körper |
astraler
Stoff |
Unterbewusstsein |
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Seelenkörper |
psychischer
Stoff |
seel.-kollektives Unterbewusstsein |
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menschl.-geistiger Körper |
niederer
Mentalstoff |
geist.-kollektives Unterbewusstsein |
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kosmisch-geistiger Körper |
höherer
Mentalstoff |
Allbewusstsein |
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Urlichtkörper |
Urkraft,
"Odem", das "Wort" |
Gottbewusstsein |
Unser
existenzielles Ziel muss stets sein die Überwindung der
materiellen "Schwere", der untersten der sieben Welten, die
Überwindung der ausschließlichen Abhängigkeit von und
Orientierung an der Physis. Wir wollen "höher" steigen, wir
wollen uns den höheren Ebenen des Universums angleichen, eine
Alternative haben wir nicht. Beginnen wir also jetzt damit, in
diesem Augenblick! Während wir diese Zeilen lesen, haben wir
bereits den ersten Schritt getan auf dem langen Pfad zurück zur
Einheit des Seins, der sich in einem jämmerlichen Zustand voller
Heimtücke und Rückschläge präsentieren wird. Aber bekanntlich
beginnt jeder Weg mit dem ersten Schritt. Weiter so, geduldig
und stetig, einen Fuß vor den anderen gesetzt!
Treffen wir
zunächst Vorkehrungen gegen den permanent auf uns einstürmenden
"Impuls der Schwere", der uns fesselt an die Illusion
materiellen Glücks mit all den Befriedigungen, die sich
seifenblasenartig alsbald in Nichts auflösen und auch nichts
hinterlassen. Nicht ganz: Die Hinterlassenschaft ist eine sich
immer schneller drehende Spirale aus Bedürfnis und Befriedigung
und diese Spirale führt "abwärts". Bereiten wir uns vor
diesen Teufelskreis zu durchbrechen, uns vor dem "(Un)Geist der
Materie" zu schützen und uns für den Prozess bereit zu machen,
der in unserer Gesellschaft der Schönen, Fitten und Starken
keinen Platz mehr hat, den Tod.
Hier wird nicht
jener weltfremden Materie- und Körperfeindlichkeit des
Mittelalters das Wort geredet, keine Philosophie der Weltflucht
gepriesen, sondern einer von vielen sinnvollen Wegen (magischen
Systemen) beschritten, der wieder zurück zur Einheit allen
Lebens führt.
Übungsreihe A - zur Schaffung des geläuterten, feingeistigen
Körpers
Diese Übungsreihe
zerfällt in zwei Komponenten ....
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die Läuterung der Chakren
-
die Verselbstständigung
unserer Wesenskräfte
1. Läuterung
-
Im Leibesinnern - auf Höhe des
Solarplexus - sammeln wir in einer roten Flamme alle
Elementarkräfte, die unserer Entwicklung hinderlich oder von
uns zumindest als störend empfunden werden. Wenn wir diese
störenden Kräfte in uns etwa 10 Minuten lang konzentriert
haben - mit der Vorstellung, dass sich zur nächsten Übung
weitere, etwa noch vorhandene, gleich geartete Kräfte
sammeln, schaffen wir eine gedachte Öffnung nach außen und
lassen die negativen Kräfte abfließen um sie im selben
Augenblick zu vernichten. Diese Vernichtungsaktion geschieht
am Effektivsten im Zustand der Gedankenstille. Dieser
Zustand ist uns ja mittlerweile durch intensive Übungen
vertraut.
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Nun stellen wir uns vor, dass
diejenigen Zellen, die die negativen Kräfte enthielten,
entleert sind. Nach dem Prozess des Abstoßens der negativen
roten Kräfte lassen wir ein blaues Licht in der Nabelgegend
- auch im Körperinnern - erstrahlen, das aus dem Kosmos alle
fördernden Kräfte anzieht und konzentriert.
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In langsamen Wellen lassen wir
nun die konzentrierten positiven Kräfte in die entleerten
Zellen einströmen. Ein Beispiel: Haben wir unsere Neigung
zur Ungeduld abgestoßen, füllen wir die Zellen nun mit
Kräften der Geduld und der Harmonie.
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Wir gewöhnen uns daran, bei
jeder negativen Emotion diese im Körperinnern als rotes
Licht zu konzentrieren und abzustoßen, sowie
entgegen gesetzte positive Kräfte an ihre Stelle zu setzen.
Dadurch werden wir mehr und mehr zum Beherrscher unserer
Emotionen, zum Gestalter unserer Umwelt und des Universums.
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Der Vorgang des Abstoßens
niederer und des Anziehens hoher Kräfte wird uns im Laufe
der nächsten Monate zur ersten Natur, solange, bis der
Vorgang automatisch vor sich geht.
Nun
wenden wir uns der zweiten Komponente unserer Übungsgruppe zu.
2.
Verselbstständigung (Souveränität) feingeistiger Kräfte
Nach
der Reinigung der Chakren werden wir die Trennung der beiden
Komponenten unserer ganzheitlichen Existenz vornehmen, wir
scheiden Körper und Geist voneinander.
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Unterhalb der Halsgrube
visualisieren wir ein Zentrum (Halschakra), in dem wir alle
Kräfte unseres Seins zusammenführen, Gefühl wie Bewusstsein.
Wir stellen uns das Zentrum weiß leuchtend vor. Es zieht
alle unsere Wesenskräfte an sich. Wir können beobachten, wie
unser Organismus an Empfindung und Bewusstsein verliert, je
mehr es uns gelingt diese Kräfte in dem Zentrum zu
konzentrieren.
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Diese Übung wiederholen wir an
mehreren aufeinander folgenden Abenden, falls erforderlich
wochenlang, bis zum Erfolg.
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Nun schalten wir eine
zusätzliche Visualisierung hinzu: Vom Halschakra (nun voller
Kraft, Empfindung und Bewusstsein) bis zur äußeren
Schädelmitte führt ein "Kanal", durch den wir Kräfte des
Kosmos aufnehmen, eigene Kräfte aber abgeben.
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Sind wir mit den Übungen b) und
d) erfolgreich gehen wir zu einer weiteren Übungsphase über:
Wir stellen uns vor, wie alle unsere Seinskräfte unseren
materiellen Körper verlassen und durch die Schädelöffnung
ausströmen, sich im Raum außerhalb unseres Körpers
konzentrieren.
Wir führen diesen Übungsschritt in mehreren Phasen durch, d.
h., wir leiten unsere Seinskräfte nach und nach immer höher
bis sie von selbst aus unserem Körper treten.
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Der Vorgang der Emission unserer
Seinskräfte darf niemals geschehen ohne die absolute
Gewissheit, dass diesen Kräften sowie dem zurückbleibenden
Körper nichts zustoßen kann. Sie sind unangreifbar geschützt
vor jeglicher Behelligung. Wir sind uns absolut sicher
jederzeit in unseren Körper zurückkehren zu können.
Die Trennung von Körper und den Seinskräften gelingt immer
rascher und kann bei jeder vorstellbaren Gelegenheit
herbeigeführt werden. Die ersten Trainingseinheiten - bis
zur Beherrschung - nehmen wir vor im magischen
Bewusstseinszustand, also in völliger Abgezogenheit von der
körperlichen Wahrnehmung (mindestens Bewusstseinszustand
II). Die Meisterschaft liegt darin die Trennung unserer
Kraftkomponenten bei vollem Wachbewusstsein vornehmen zu
können.
Wir
können uns vorstellen, welche magischen Möglichkeiten uns in die
Hand gegeben sind, wenn es uns zu jeder Zeit, zu jeder
Gelegenheit und an jedem Ort gelingt, Körper und Bewusstsein zu
trennen ohne Schaden davon zu tragen. Mögen wir alle ohne
Ausnahme angemessenen Gebrauch davon machen.
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Der ernsthaft Strebende
wird in jedem Falle am Erwerb der Original-Literatur
interessiert sein: |
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"Bücher der praktischen Magie"
H. E. Douval
(Schikowski-Verlag,
Berlin) |
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